Allgemeine Pädagogik und Bildungsforschung
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Lernende Regionen

Förderung von Netzwerken                                   
                                                                
Projektleitung:
Prof. Dr. Rudolf Tippelt
Projektmitarbeiter
:
Dr. Andrea Reupold
Dr. Claudia Strobel
Nilüfer Pekince, M.A.


nähere Informationen sind auf der Projektseite: www.lernende-regionen.info/ zu finden 


Neuerscheinungen:

LR

Emminghaus, C./ Tippelt, R. (Hrsg.)(2009): Lebenslanges Lernen in regionalen Netzwerken verwirklichen. Abschließende Ergebnisse zum Programm "Lernende Regionen - Förderung von Netzwerken". Bielefeld: Bertelsmann

LR_1

Tippelt, R./Reupold, A./Strobel, C./Kuwan, H./Pekince, N./Fuchs, S./Abicht, L./Schönfeld, P. (Hrsg.) (2009): "Lernende Regionen - Netzwerke gestalten". Teilergebnisse zur Evaluation des Programms "Lernende Regionen - Förderung von Netzwerken". Bielefeld: Bertelsmann

Anhänge (Instrumente und Zusatzauswertungen)


Forschungskonsortium gefördert vom Europäischen Sozialfond (EU/bmbf) BMBFKooperationspartner:

iswHalle
Helmut Kuwan, Sozialwissenschaftliche Forschung und Beratung, Münchenkuwan


Hier finden Sie die Publikationen im Rahmen des Projektes.


Projektbeschreibung:
Zentraler Inhalt des Projekts ist die wissenschaftliche Begleitung des Programms "Lernende Regionen – Förderung von Netzwerken" durch das Forschungskonsortium aus den o.g. Partnern (LMU München, isw Halle und Helmut Kuwan, München).
Das im Jahre 2001 gestartete Bundesprogramm "Lernende Regionen- Förderung von Netzwerken" kann von seiner Zielsetzung her als umfassendes weiterbildungspolitisches Konzept zur Umsetzung des Lebenslangen Lernens und zur Unterstützung des Übergangs von Regionen in die Wissensgesellschaft angesehen werden. Es sollen innovative regionale Lernkulturen etabliert werden, die zudem auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind. Zwischen Regionalentwicklung, Entwicklung der Lernkultur und Entwicklung der regionalen Humanressourcen besteht dabei ein untrennbarer Zusammenhang. Insgesamt werden mit diesem Programm in Deutschland 71 Netzwerke gefördert.
Zur Evaluation des Programms und seines Verlaufs wurde eine wissenschaftliche Programmbegleitung hinzugezogen, deren Aufgabe zunächst darin bestand, Zwischenergebnisse in Form von Handlungsempfehlungen für die Programmsteuerung einzubringen.
Die im April 2005 neu gestartete Phase der wissenschaftlichen Begleitung kann an Ergebnisse und Daten der bisherigen wissenschaftlichen Begleitung anknüpfen und soll v.a. zwei zentrale Forschungsfragen behandeln:
Wie trägt die Bildung von Netzwerken auf regionaler Ebene zur Verwirklichung des lebenslangen Lernens bei? Und daran anschließend: Wie kann die Programmsteuerung diesen Prozess optimal unterstützen?
Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen der Entwicklung lernfördernder Netzwerke und der Regionalentwicklung? In enger Verbindung damit: Wie können lernfördernde Netzwerke den Übergang von Regionen in die Wissensgesellschaft vorantreiben und welche regionalen Rahmenbedingungen sind in besonderer Weise geeignet, die Entwicklung regionaler Lernkulturen zu befördern?
Auf methodischer Ebene erfordern hierbei die vielfältigen Aufgaben der wissenschaftlichen Begleitung den Einsatz unterschiedlicher Erhebungsverfahren in einem Methodenmix. Dies schließt verschiedene Elemente ein: Qualitative Fallstudien und quantitative Erhebungen, eine Berücksichtigung der Perspektiven verschiedener relevanter Akteure (multiperspektivischer Ansatz), eine Kombination von Querschnitts- und Längsschnittanalysen sowie Workshops unter Beteiligung der regionalen Akteure. Außerdem sollen die Typologisierung der Netzwerke und die Erarbeitung der Grundlagen zur Modellbildung Impulse für die Verallgemeinerung und Übertragung der Ergebnisse des Förderprogramms liefern.