Allgemeine Pädagogik und Bildungsforschung
print


Navigationspfad


Inhaltsbereich

KikO – Kindeswohl als kollektives Orientierungsmuster? – Deskription und Analyse einer Grundbegrifflichkeit des Kinderschutzes zur Etablierung einer „Kultur des Hinsehens“ in den Debatten um sexuelle Gewalt in pädagogischen Institutionen

Leitung Gesamtprojekt: Prof. Dr. Heiner Fangerau (Universitätsklinikum Ulm)

Leitung Teilprojekte: Prof. Dr. Rudolf Tippelt (LMU München), Prof. Dr. Heiner Fangerau (Universitätsklinikum Ulm), Prof. Dr. Jörg Fegert/Prof. Dr. Ute Ziegenhain (Universitätsklinikum Ulm), Dr. Willy Viehhöver (Universität Augsburg), Prof. Dr. Dieter Birnbacher (Universität Düsseldorf)

Projektmitarbeiter/innen:

Christina Fuchs, M.A. (München)
Dr. Steffi Kadera (München)
Franziska Köhler (Ulm)
Arno Görgen, M.A. (Ulm)
Dr. Felicitas Söhner (Ulm)
Harald Hofer, M.A. (Augsburg)
Dr. Alexander Bagattini (Düsseldorf)
Leonie Tonsen (Düsseldorf)
Prof. Dr. Reinhard Wiesner (Berlin)

Studentische Hilfskräfte: Laura Schex (München), Eva Fleischmann (München)

Auftraggeber und Förderer: BMBF (Förderkennzeichen: 01SR1202C)

Projektlaufzeit: 05/2013 – 04/2016

Projekthomepage: http://www.uni-ulm.de/med/kindeswohl.html


Projektbeschreibung:

Das primäre Projektziel stellt die Stärkung des Kinderschutzes durch das Schaffen einer „Kultur des Hinsehens“ dar. Auf Basis einer interdisziplinär erarbeiteten Definition von „Kindeswohl“ sollen präventive Strukturkonzepte und Handlungsabläufe für Internate und stationäre Jugendhilfeeinrichtungen entwickelt und etabliert werden. Die Fachbereiche  Philosophie, Soziologie, Medizin, Psychologie und Pädagogik setzen sich also in einem wissenschaftstheoretischen Diskurs zunächst intensiv mit den verschiedenen Dimensionen des Begriffes Kindeswohl auseinander. Die so gewonnene theoretische Basis bietet die Grundlage für handlungsgerichtete, in Rückkoppelung mit pädagogischen Institutionen entwickelte Praxiselemente. Konkret wird in der Praxisphase im Sinne einer Action Research hier die Zusammenarbeit und qualitative Erhebung mit Leitern, Mitarbeitern und Jugendlichen in 8 Internaten und 4 stationären Jugendhilfeeinrichtungen in Bayern und Baden-Württemberg forciert, aus der letztendlich ein praxisbezogener Handlungsleitfaden zum Vorgehen in Verdachtsfällen sowie ein Fortbildungsmodul zur Prävention innerinstitutionellen Kindesmissbrauchs für die Mitarbeiter entstehen sollen.

 

Kontakt:

Christina Fuchs, M.A.
Tel.: 089/2180 4892
christina.fuchs@edu.lmu.de

BMBF_RGB_Gef_S1