Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und -didaktik
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Konstruktivistische Didaktik

Lerntheoretische Grundlagen am Beispiel des Sachunterrichts

 

Konstruktivistische Didaktik ist gekennzeichnet durch Qualitätsmerkmale.

Die Schüler lernen hier überwiegend 'aktiv' (experimentieren) und 'sozial' (stets in Gruppen- oder Partnerarbeit). Die Inhalte sind nach Möglichkeit 'situiert' (d.h. realitätsnah aus der Lebenswelt der Kinder). Nach einer Anleitungsphase sollen die Lernprozesse zunehmend 'selbstgesteuert' ablaufen (z.B. bringen die Schüler eigene Experimente mit).

Die Lernumgebung wird so gestaltet, dass jedes Kind die Chance bekommt, Zusammenhänge 'konstruieren' zu können (z.B. in Forscherheften). Komplex lernen kann unser Gehirn am besten in 'emotional' positiv besetzten Situationen. Es wird deshalb stets für eine angenehme Lernatmosphäre Sorge getragen. 'Kinderinteressen' werden berücksichtigt und haben Vorrang.