Lehrstuhl für Gehörlosenpädagogik
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Sprachumschaltung

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Klassenzimmer mit Höranlage

Sitzordnung im Halbkreis

Im Klassenraum ist die am Förderzentrum übliche Sitzordnung im Halbkreis, die für jeden hörgeschädigten Schüler gleiche optimale auditive und visuelle Perzeptionsbedingungen sicherstellt, umgesetzt.

Klassenzimmer_klein

Videokamera

Der Lehrstuhl verfügt auch wie andere Lehrstühle über eine Videokamera, die aber am Lehrstuhl für Gehörlosenpädagogik nicht nur zur Aufzeichnung und Auswertung von Unterrichtsversuchen der Studenten während der Praktika verwendet wird, sondern auch für das hörgeschädigtenspezifische Tutorium zum „absehgerechten Sprechen“.

Im Rahmen dieses Tutoriums werden die Studenten an das Erlernen einer Sprechweise herangeführt, die es einem Menschen mit Hörschädigung erleichtert, die Sprechbewegungen des Kommunikationspartners optimal wahrzunehmen und so durch die Kombination von Höreindruck und visueller Wahrnehmung der Sprechbewegungen, Sprache besser verstehen zu können.

Klassen-Höranlage

Zusätzlich ist im Raum eine Klassen-Höranlage installiert, mit Tischmikrofonen an jedem Platz, wie sie im Unterricht am Förderzentrum üblich und notwendig sind.

Die Kompensation durch den Sehsinn spielt bei Schülern mit Hörschädigung eine wichtige Rolle. Sie sind stärker als normal hörende Schüler darauf angewiesen, dass Gesprächsinhalte, Problemzusammenhänge, aber auch Dinge, die noch außerhalb ihres Erfahrungsbereiches liegen nicht nur sprachlich dargestellt, sondern visuell veranschaulicht werden.

Mikrofon_klein

Smartboard

Eine wichtige technische Neuerung gerade zur visuellen Veranschaulichung ist das smart-board, das gerade für den Unterricht bei hörgeschädigten Schülern viele Vorteile gegenüber der herkömmlichen Tafel oder dem Overhead-Projektor hat. Dabei handelt es sich um eine elektronische Tafel, die über einen Computer gesteuert wird. Über einen Beamer wird ein Bild auf das board projiziert, auf dem durch die Berührungsempfindlichkeit auch geschrieben werden kann. Zusätzlich können wie bei einem normalen Computer Filme auf DVD im Unterricht eingesetzt, oder das „Tafelbild“ am Ende der Stunde ausgedruckt werden.

Der didaktisch sinnvolle Umgang damit, gerade was die vielfältigen Möglichkeiten des Einsatzes betrifft, braucht aber eine gewisse Einarbeitungs- und Gewöhnungszeit. Im Umgang mit dem smart-board werden die Studenten bereits während des Studiums auf ihren späteren Berufsalltag vorbereitet.