Lehrstuhl für Lernbehindertenpädagogik
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Ulrich Heimlich/ Franz B. Wember (Hrsg.): Didaktik des Unterrichts im Förderschwerpunkt Lernen - Eine Handreichung für Praxis und Studium. (Stuttgart: Kohlhammer, 2007, ISBN-13: 978-3170185418, Preis: 28,00 €)

Kinder und Jugendliche mit dem Förderschwerpunkt Lernen werden nicht nur in eigenen Förderschulen sondern auch in Allgemeinen Schulen unterrichtet. Besonderes Kennzeichen dieser Schülergruppe ist ein erhöhter Förderbedarf im Lern- und Leistungsverhalten, der häufig mit Problemen im Denken, in der sozialen und emotionalen Entwicklung, in der Wahrnehmung und der Motorik sowie in der Sprache verbunden ist. Diese vielfältigen Förderbedürfnisse erfordern einen Unterricht, der die meist schwierige Lebenssituation der Schüler/-innen berücksichtigt und der möglichst individuell und differenziert auf sie eingeht.

 

Fast 30 namhafte Autoren und Autorinnen haben sich im vorliegenden Handbuch zum Ziel gesetzt, diesen Herausforderungen an die Didaktik zu begegnen. Sie erörtern didaktische Grundfragen und Modelle, entwickeln erprobte und wirksame Unterrichtskonzepte, unterbreiten Vorschläge für die systematische Förderung in den Lernbereichen Sprache und Mathematik, befassen sich mit Alltagsvorbereitung und beruflicher Qualifizierung und nehmen die Praxis der Unterrichtsplanung und -evaluation in den Blick. Zusätzlich wird auf die Konsequenzen für die sonderpädagogische Lehrerinnen- und Lehrerbildung in der ersten Phase (Studium) und der zweiten Phase (Referendariat) hingewiesen, da hier im Sinne des kumulativen Lernens der Erwerb der professionellen Kompetenzen für unterrichtliches Handeln von Sonderpädagogen/-innen grundgelegt wird.

 

Ein einheitlicher Kapitelaufbau unterstützt die Lesbarkeit dieser fachlich fundierten Handreichung, die mit konkreten Leitfäden und ausgewählten Materialien zur Unterrichtsplanung sowie zur Kollegialen Praxisberatung schließt und sich einerseits an Studierende und Lehramtsanwärter/-innen in der Ausbildung richtet, andererseits alle fachlich interessierten Kolleginnen und Kollegen in der beruflichen Praxis ansprechen soll.