Lehrstuhl für Lernbehindertenpädagogik
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Prävention und Inklusion: Ziele und Visionen

schulmodell

Das bedeutet: Förderung bei Lernschwierigkeiten ist künftig an verschiedenen Orten im Bildungssystem zu fordern. Sonderpädagoginnen- und pädagogen mit speziellen Kenntnissen im Förderschwerpunkt »Lernen" werden überall gebraucht: Sowohl im Kindergarten als auch in der Grund- und Hauptschule sowie im Gymnasium und ebenso in der Erwachsenenbildung. Dabei sollte möglichst verhindert werden, dass sich Lernschwierigkeiten verfestigen und ausweiten (Prinzip der Prävention). Außerdem sollte die integrative Förderung in jedem Fall Vorrang vor der Förderung in eigenständigen Einrichtungen haben (Prinzip der Inklusion).

Im Sinne einer übergreifenden Leitvorstellung steht die Arbeit im Lehrstuhl Lernbehindertenpädagogik unter der Maxime, einen nachhaltigen Beitrag zur Prävention und Integration bei Lernschwierigkeiten zu leisten. Es gilt begleitend zum Lebenslauf von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Lernschwierigkeiten – gleichsam von der Kinderkrippe bis zum Abitur und darüber hinaus im Wohn- und Arbeitsbereich – jeweils Förderangebote bereitzustellen, die nach Möglichkeit die Verfestigung der Lernprobleme verhindern und gesellschaftliche Teilhabe trotz Lernproblemen sicherstellen. Dazu sind veränderte Unterrichts- und Erziehungskonzepte ebenso erforderlich wie vermehrte Aktivitäten in Richtung Teamarbeit, Kooperation und Vernetzung.

Professor Dr. Ulrich Heimlich
Lehrstuhl für Lernbehindertenpädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München
E-Mail: E-Mail schicken an heimlich@spedu.uni-muenchen.de Ulrich.Heimlich@lmu.de

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