Dr. Thomas Lerche Dr. Wolf-Thorsten Saalfrank Dr. Sabine Weiß Monika Schmid Dr. Helmut Serve Prof. Dr. Ewald Kiel
Lehrstuhl für Schulpädagogik
 

Liebe Mercator-Förderlehrkraft,

Willkommen zum Online-Fragebogen zu bedeutsamen Situationen im Rahmen des Förderunterrichts. Bitte nehmen Sie sich ungefähr 30-45 Minuten Zeit, lesen Sie die Fragen und Anweisungen aufmerksam durch und beantworten Sie die kommenden Fragen.
 
Wenn Sie während der Bearbeitung eine andere Seite öffnen oder abbrechen, sind Ihre bis dahin eingegebenen Daten verloren.
 
Stellen Sie eine im Rahmen des Förderunterrichts erlebte bedeutsame Situation dar, und erläutern Sie, was daran für Sie so bedeutsam war. Bitte beschreiben Sie die Situation möglichst ausführlich und nachvollziehbar.
 
Im Sinne der so genannten kritischen Ereignisanalyse orientiert sich die Schilderung eines bedeutsamen Ereignisses an folgenden leitenden Gesichtspunkten:
  • Schilderung des Ereignisses (Wer? Was ?Wo? Wie?)
  • Vorauslaufende Bedingungen (Gibt es Ereignisse, Erlebnisse etc. die vor dem geschilderten kritischen Ereignis liegen und wichtig sind für das Verständnis des geschilderten Ereignisses?)
  • Situationsspezifische Bedingungen (Gibt es in der Situation wichtige Elemente, die für das Verständnis wichtig sind, etwa Fähigkeiten der Beteiligten, körperliche Merkmale, Emotionen, räumliche Bedingungen etc.?)
  • Folgen des Ereignisses für Sie und weitere beteiligte Personen
 
Schlechte Beschreibung

Vorauslaufend: Schüler in meiner Klasse, frühkindlicher Autist, zurückgezogen, kein Respekt vor Lehrkräften, hört nicht auf mich
Schilderung: Kunstunterricht, Schüler weigert sich mitzumachen. Ich gehe mit ihm vor die Tür und erkläre ihm warum er was machen soll. Danach arbeitet er gut mit.
Situationsspezifisch:
Folgen: Mitarbeit, ich bin erleichtert

Gute Beschreibung

Vorauslaufend: Ich war in einer Klasse, in der es einen Schüler gab der mit mir überhaupt nicht zurecht kam und ich mit ihm folglich auch nicht. Egal wie ich diesem Schüler entgegenkam, er hat nicht auf mich gehört und eigentlich immer das Gegenteil gemacht oder gebockt.
Schilderung: Als ich am letzten Tag meines von der Toilette kam, saß der Schüler alleine draußen im Gang, um sich für die Pause umzuziehen. Als ich an ihm vorbeikam und ihm wie immer ein Lächeln zuwarf, lächelte er zurück und begann das Morgenlied der Klasse zu singen: Hallo (Mein Name) schön dass du da bist!. Ich war total erstaunt, weil ich die ganzen drei Wochen lang nicht wirklich gut mit dem Schüler ausgekommen war und er mir somit zeigte, dass er mich doch akzeptiert hatte. Es kann sein, dass sich diese für Außenstehende nicht besonders spannend anhört, aber für mich was das besondere Ereignis während meines Praktikums, deshalb habe ich mich dafür entschieden.
Situationsspezifisch: Wir beide waren alleine im Gang
Folgen: Die Situation geht mir bis heute nicht aus dem Kopf. Ich für mich selbst weiß, dass egal wie schwierig ein Schüler ist, es einen Weg geben kann irgendwie zu ihm vorzudringen auch wenn es seine Zeit dauert. Im Nachhinein habe ich mir überlegt ob der Schüler mir nicht vorher schon irgendwie Zeichen gegeben hat, oder mir sogar durch sein, von meiner Seite aus teilweise unmögliches Verhalten, irgendwie seine Sympathie zum Ausdruck bringen wollte.
 
Wichtig: Sie können den Fragebogen nur einmalig mit Ihrem Code aufrufen. Wir empfehlen Ihnen daher, das bedeutsame Ereignis analog zum obigen Beispiel vorab in einem Textverarbeitungsprogramm (z. B. MS Word) vorzuformulieren und in das jeweilige Textfeld des Fragebogens zu kopieren.
 

Beachten Sie bei allen Angaben:
  • Bitte beantworten Sie die Fragen vollständig
  • Antworten Sie möglichst zügig
  • Seien Sie sich bewusst, dass es bei dieser Art von Untersuchung keine richtigen oder falschen Antworten gibt, es ist also jede persönliche Antwort richtig!
  • Antworten Sie bitte aufrichtig. "Sozial erwünschte" Antworten behindern eine echte Auseinandersetzung mit dem Thema und verfälschen die Forschung.
Gestalten Sie Ihren Code bitte wie folgt (analog zum ersten Fragebogen):
  • Erster Buchstabe Vorname
  • Erster Buchstabe Nachname
  • Geburtsjahr (vierstellig, z.B. 1968)
Es ist wichtig, dass Sie den gleichen Code des ersten Fragebogens verwenden; nur so können wir Ihnen für das Ausfüllen beider Fragebögen die Anrechnungsstunden für das Praktikum anerkennen.
Wir garantieren Ihnen absolute Anonymität!
 
* Bitte geben Sie das Passwort ein, welches Ihr Seminarleiter Ihnen gegeben hat. 
* Bitte geben Sie einen persönlichen Benutzercode ein:
1. Buchstabe Vorname, 1. Buchstabe Nachname, Geburtsjahr (vierstellig) 
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