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LeguPan - Lehrergesundheit: Prävention an Schulen
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Kurzbeschreibung
Nicht zuletzt die hohe Zahl dienstunfähiger und frühpensionierter Lehrkräfte verweist auf die erheblichen psychosozialen Belastungen des Lehrberufs. Dem soll durch eine präventive Schulung von Lehrkräften in der Mittel ihres beruflichen Lebens entgegengewirkt werden. Im geplanten Projekt wird dabei der Frage nachgegangen, ob sich hierfür ein Programm zur Förderung der Klassenführungskompetenz oder zur Schulung gesundheitsförderlichen Verhaltens eher eignet. Mit dem AGIL-Programm (Arbeit und Gesundheit im Lehrberuf) existiert bereits ein stationäres Behandlungskonzept, das nun hinsichtlich der primär-präventiven Ausrichtung modifiziert werden soll. Dem wird ein Trainingsprogramm zur Förderung der Klassenführungskompetenz gegenübergestellt. Ausgehend von der Prüfhypothese, welches Programm sich als wirksamer erweist, nachhaltig das Strategien im Umgang mit Stress und arbeitsbezogene Selbstkonzepte in gesundheitsfördernder Richtung zu modifizieren, sollen im Rahmen des Projektes zwei Gruppen von Lehrkräften in jeweils einem Programm geschult und ihre Befindlichkeit zu Beginn, zum Ende hin und ein Jahr später mit spezifischen Fragebögen katamnestisch dokumentiert werden.
Parallel dazu erarbeiten Schulleiter/innen in moderierten Workshops Modelle und Strategien beruflichen Gratifikationserlebens sowie Schritte der Entwicklung einer gesundheitsförderlichen Schulkultur.
Das Projekt findet in Kooperation mit der Schön Klinik Roseneck in Prien (Prof. Dr. Dr. Andreas Hillert) und der St. Augustinus Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Neuss (Dr. Martin Köhne) statt.
Flyer zum Projekt
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Projektträger
Robert-Bosch-Stiftung
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Kontakt
Dr. Sabine Weiß
Dr. Anne Frey
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LeguPan - Lehrergesundheit: Prävention an Schulen für Referendare
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Kurzbeschreibung
Zahlreiche Studien und die hohe Zahl erkrankter Lehrkräfte verdeutlichen die psychosozialen Belastungen des Lehrberufs. Dem soll durch eine präventive Schulung von Referendaren im Rahmen ihrer Seminarausbildung entgegengewirkt werden, um potentiellen Stressoren und gesundheitlichen Belastungen des Berufs schon während der Ausbildung präventiv entgegenwirken zu können.
Im geplanten Projekt wird dabei - wie schon im LeguPan-Projekt für Lehrkräfte - der Frage nachgegangen, ob sich hierfür eher ein Programm zur Förderung der Klassenführungskompetenz oder eines zur Schulung gesundheitsförderlichen Verhaltens eignet. Mit dem AGIL-Training (Arbeit und Gesundheit im Lehrberuf) und dem Klassenführungstraining existieren Programme, die bereits erfolgreich bei Lehrerinnen und Lehrern eingesetzt wurden. Beide Trainings werden für den Einsatz im Referendariat modifiziert und an die Bedürfnisse von Referendaren bzw. an deren besondere Situation angepasst. Ausgehend von der Prüfhypothese, welches Programm sich als wirksamer erweist, nachhaltig Strategien im Umgang mit Stress und arbeitsbezogene Selbstkonzepte in gesundheitsfördernder Richtung zu modifizieren, werden im Rahmen des Projektes zwei Gruppen von Referendaren in jeweils einem Programm geschult und ihre Befindlichkeit zu verschiedenen Zeitpunkten mit spezifischen Fragebögen dokumentiert.
Das Projekt findet in Kooperation mit der Medizinisch-Psychosomatischen Klinik in Prien (Prof. Dr. Dr. Andreas Hillert) statt. Eine Ausweitung auf Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der St. Augustinus Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Neuss (Dr. Martin Köhne) wird gegenwärtig überlegt.
Flyer Klassenführungstraining
Flyer AGIL-Training
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Projektträger
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
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Kontakt
Dr. Sabine Weiß
Gabriele Kurz
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Wirksamkeit von Lehrerbildung - Kompetenzentwicklung und Biografiemanagement in der
dreiphasigen Lehrerbildung
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Kurzbeschreibung
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Quantitative und qualitative Erhebung zu Selbstbild, Motivation und
Kompetenzentwicklung in der erziehungswissenschaftlichen Lehrerbildung.
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Durch sozialwissenschaftliche Aktionsforschung gestützte Entwicklung von
Beratungs- und Coachinginstrumenten für ein Biografiemanagement von
Lehramtsstudierenden.
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Gewinnung einer Datenbasis zur wissenschaftlichen Entwicklung und Begleitung
modularisierter Lehrerbildung.
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Einführung und Erprobung geeigneter Lehrveranstaltungstypen.
Das Projekt findet in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik an
Universität Passau (Prof. Dr. Guido Pollak) statt.
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Projektträger
Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
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Kontakt
Agnes Braune M.A.
Dr. Eva Steinherr
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Literatur
Kiel, E. & Pollak, G. (unter Mitarbeit von Steinherr, E., Braune, A., Schliessleder, M. & Weiß, S.) (2011). Kritische Situationen im Referendariat bewältigen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.
Weiß, S., Braune, A. & Kiel, E. (2010). Studien- und Berufswahlmotive angehender Lehrkräfte. Sind Gymnasiallehrer/innen anders? Journal für LehrerInnenbildung, 10 (3), 66-73.
Weiß, S., Braune, A., Steinherr, E. & Kiel, E. (2009). Studium Grundschullehramt: Zur problematischen Kompatibilität von Studien-/Berufswahlmotiven und Berufsvorstellungen. Zeitschrift für Grundschulforschung, 2 (2), 126-138.
Weiß, S., Lerche, T. & Kiel, E. (im Druck). Der Lehrerberuf: Attraktiv für die Falschen? Lehrerbildung auf dem Prüfstand.
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Fallbasiertes Lernen in der Lehrerbildung
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Kurzbeschreibung
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Forschungsbasierte Entwicklung einer Fallsammlung zur Lehrerbildung, die sich an
den "KMK-Standards für die Lehrerbildung Bildungswissenschaften" orientiert
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Evaluation der ausgearbeiteten Fallsammlung im Hinblick auf die KMK-Standards
durch einen Experten-Workshop
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Erarbeitung von Aufgabentypen und exemplarischen Aufgaben für die ausgewählten
Fälle
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Evaluation der Aufgaben in einem weiteren Experten-Workshop
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Erprobung der ausgearbeiteten Fälle in der universitären Lehre und in der 2.
Ausbildungsphase
Das Projekt findet in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und
-didaktik an der LMU München (Prof. Dr. Joachim Kahlert) und dem Lehrstuhl für
Schulpädagogik an der Universität Bayreuth (Prof. Dr. Ludwig Haag) statt.
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Projektträger
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Kontakt
Dr. Eva Steinherr
Markus Kollmannsberger M.A.
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Literatur
Eberle, T., Haag, L, Kahlert, J. & Kiel, E. (2007). Fallbasiertes Lernen in der Lehrerbildung. Möglichkeiten der Integration von Theorie und Praxis. In Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (Hrsg.), Professionalität erweitern, Lehrer bilden, Schüler fördern (S. 17-26) (Akademiebericht Nr. 428).
Hopperdietzel, H. & Eberle, T. (unter Mitarbeit von E. Kiel, L. Haag, J. Kahlert & E. Steinherr) (2008). Fallbasiertes Arbeiten in der Lehrerbildung. Journal für Lehrerinnen- und Lehrerbildung, 4, 30-36.
Kiel, E., Kahlert, J., Haag, L. & Eberle. T. (unter Mitarbeit von Kollmannsberger, M. & Steinherr, E.) (2011). Herausfordernde Situationen in der Schule. Ein fallbasiertes Arbeitsbuch. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.
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Mercator-Projekt
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Kurzbeschreibung
Die Stiftung Mercator unterstützt bundesweit Initiativen zur Verbesserung der
sprachlichen und fachlichen Fähigkeiten von jungen Migrantinnen und Migranten durch
außerschulischen Förderunterricht. Viele Aussiedler- und Migrantenkinder haben mit
dem gleichen Problem zu kämpfen: Mangelnde Kenntnisse der deutschen Sprache
erschweren ihnen den Zugang zum deutschen Bildungssystem. Genau hier setzt das
Projekt Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund" an.
Außerschulischer Unterricht soll die Bildungschancen dieser Zielgruppe verbessern.
Die Stiftung Mercator unterstützt mit diesem Projekt Förderunterrichts-Initiativen in
ganz Deutschland und rückt die Situation von Kindern und Jugendlichen mit
Migrationshintergrund der Sekundarstufe I und II ins Licht der Öffentlichkeit damit
künftig mehr junge Menschen die Chance auf eine bessere Bildung erhalten und ihren
Platz in der Gesellschaft finden können. Aber nicht nur die jungen Migrantinnen und
Migranten profitieren, sondern auch die den Förderunterricht erteilenden
Studierenden. Durch das Projekt gewinnen die zukünftigen Lehrer wertvolle Erfahrungen
im Umgang mit heterogenen Schülergruppen eine ideale Gelegenheit, Unterrichtsmethoden
zu erproben und eigene Konzepte zu entwickeln. Unterstützt werden die Studierenden
von ihrer Hochschule, die sie fachlich begleitet und auf ihren Unterrichtseinsatz
vorbereitet. Das Projekt startete in München im Jahr 2006. Im Moment werden 162
SchülerInnen durch 34 StudentInnen betreut.
Das Projekt findet in Kooperation mit den genannten Projektträgern durch.
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Projektträger
Mercator-Stiftung, Landeshauptstadt München (Sozialreferat, Stelle für
Interkulturelle Arbeit), Initiativgruppe Interkulturelle Begegnung und Bildung e.V.,
Lehrstuhl Schulpädagogik, Department I Germanistik, Nordistik, Deutsch als
Fremdsprache / Didaktik der deutschen Sprache und Literatur der LMU
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Kontakt
Dr. Angela Guadatiello
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Literatur
Leisen, J. (Hrsg.) (2003). Methoden-Handbuch. Deutschsprachiger Fachunterricht
(DFU). Bonn: varus verlag.
Stiftung Mercator (Hrsg.) (2010). Der Mercator-Förderunterricht. Sprachförderung
für Schüler mit Migrationshintergrund durch Studierende. Münster, New York,
München, Berlin: Waxmann.
Vogel, M. (2008). "Mercator macht kreativ". Ein Schreibprojekt im Unterricht Deutsch
als Zweitsprache. Deutsch als Zweitsprache, (4), 24-28.
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Gelungene Lehrerleben
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Kurzbeschreibung
Nur eine begrenzte Anzahl von Lehrerinnen und Lehrern erreicht das reguläre
Pensionsalter. Die Belastungsforschung konstatiert vielfältige Muster des Ausbrennens
und die öffentliche Schelte am Berufsstand der Lehrer/innen ist allgegenwärtig. Doch
warum betrachten viele Lehrerkräfte nach dem Ausscheiden aus dem Beruf ihr
Berufsleben dennoch als gelungen? Was sind die Bedingungen eines gelungenen
Lehrerlebens? In diesem Projekt werden pensionierte Lehrkräfte nach Ressourcen,
Bewältigungsstrategien und Copingmechanismen befragt, die über ihre Lebensspanne dazu
beigetragen haben, gesund zu bleiben und auf ein erfolgreiches und erfüllendes
berufliches Leben zurückblicken zu können. In einem zweiten Schritt werden die
Berufsbiografien erfolgreicher Lehrkräfte mit denen von Lehrkräften verglichen, die
während ihrer Berufsausübung massive Belastungen schildern und in der Folge psychisch
und/oder psychosomatisch erkrankten.
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Projektträger
Eigenprojekt
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Kontakt
Dr. Sylva Liebenwein
Markus Kollmannsberger M.A.
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Anforderungsanalyse für den Lehrberuf
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Kurzbeschreibung
Der Lehrberuf stellt für viele (angehende) Studierende ein attraktives Berufsziel dar. Die Herausforderungen und Belastungen des Lehrberufs sind ausführlich dokumentiert, beispielsweise im Rahmen der großen Potsdamer Lehrerstudie von Uwe Schaarschmidt. Ebenso gibt es eine Vielzahl von Veröffentlichungen dazu, welche Motive ausschlaggebend sind für die Entscheidung Lehrer/in zu werden. Bisher ist jedoch zum einen kein Abgleich der Studien- und Berufswahlmotive mit der realen Praxis möglich. Zum anderen gibt es zwar mehr oder weniger konkrete Vorstellungen bis hin zu Konsens darüber, was denn die Aufgaben und Anforderungen von Lehrkräften der jeweiligen Schularten sind Gleiches gilt für die dazu benötigten Fähigkeiten. Wissenschaftlich fundiert erfasst wurde dies bisher jedoch kaum.
Die Zielsetzung des Projekts ist die Erstellung von Anforderungsanalysen für den Lehrberuf. Es soll erhoben werden, welche Fähigkeiten und Eigenschaften für den Lehrberuf als zentral bzw. für die Berufsausübung als erforderlich angesehen werden. Dazu wird das Instrument "Fleishman Job Analysis Survey (F-JAS)" aus der Arbeits- und Organisationspsychologie verwendet. Die Erstellung von Arbeitsplatzanalysen für den Lehrberuf bedeutet den Einsatz des beschriebenen Analyseinstruments in einem komplett neuen Anforderungsbereich. Durch ein Anforderungsprofil speziell für Lehrkräfte wird es möglich, die Anforderungen zu identifizieren, die für den Lehrberuf bedeutend und dementsprechend ein notwendiger Teil der Lehrbildung in der ersten und zweiten Ausbildungsphase sind.
Die Erstellung der Anforderungsprofile erfolgt für die Schularten (1) Grundschule, (2) Haupt- und Realschule sowie (3) Gymnasium getrennt, da hier zweifellos von verschiedenen Anforderungen und Arbeitsinhalten ausgegangen werden kann.
Dazu besteht eine Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Hamburg, vertreten durch den Leiter der Testpsychologie Dr. Viktor Oubaid, der auf die Entwicklung eben dieser Messinstrumente spezialisiert ist.
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Projektträger
Eigenprojekt
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Kontakt
Dr. Sabine Weiß
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Literatur
Weiß, S., Schramm, S. & Kiel, E. (im Druck). Was sollen Haupt- und Realschullehrerinnen und -lehrer können? Die Sicht von Lehrkräften und Ausbildungspersonen. Zeitschrift für Bildungsverwaltung, 12 (1).
Weiß, S., Schramm, S. & Kiel, E. (im Druck). Soziale Kompetenzen von Lehrerinnen und Lehrern: Die Sicht von Lehrkräften und Ausbildungspersonen im Grundschulbereich. Pädagogische Rundschau.
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Risiko-Check für Lehramtsstudierende
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Kurzbeschreibung
Ziel des Projekts ist die Erstellung einer Onlineplattform, die
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Personen vor dem Lehramtsstudium unterstützt, ihre individuelle Eignung für das
Studium festzustellen,
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Personen während des Lehramtsstudiums unterstützt, ihre individuelle Eignung zu
überprüfen und gegebenenfalls in Frage zu stellen,
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verpflichtend von Lehramtsstudierenden in Anspruch genommen wird, die wegen
schwerwiegender Probleme in die Studienberatung gehen, um den Beraterinnen und
Beratern eine diagnostische Grundlage für eine differenzierte Beratung bereit zu
stellen und
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Referendarinnen und Referendare in Ihrer Berufstätigkeit unterstützen soll.
Die Plattform stellt somit sowohl ein Selbstselektionsinstrument als auch ein
professionelles Beratungstool dar. Als Selbstselektionsinstrument könnte es schon in
der gymnasialen Oberstufe eingesetzt werden. Als Beratungstool würde es auf jeden
Fall von der Studienberatung des Lehrerbildungszentrums der LMU eingesetzt. Das zu
entwickelnde Instrument beruht unter anderem auf den Anforderungsprofilen für das
Lehramt (siehe Projekt), ausgewählten Items des von Schaarschmidt und Fischer
entwickelten Instruments AVEM (Arbeitsbezogene Verhaltens- und
Erlebensmuster), welches sich z.B. mit Belastungsaspekten wie
Resignationstendenz, Distanzierungsfähigkeit, offensiver Problembewältigung und
sozialer Unterstützung beschäftigt sowie Positiven und negativen
Stressbewältigungsmustern, wie sie empirisch an der Klinik Roseneck in Prien
entwickelt wurden.
Es besteht eine Kooperation mit Kooperation mit der Medizinisch-Psychosomatischen
Klinik in Prien (PD Dr. Dr. Andreas Hillert) und Deutschen Zentrum für Luft- und
Raumfahrt (DLR) in Hamburg, vertreten durch den Leiter der Testpsychologie Dr. Viktor
Oubaid.
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Projektträger
Eigenprojekt und wahrscheinlich Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und
Kultus
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Kontakt
Dr. Sabine Weiß
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Erziehung in der Schule - virtuelles Seminar
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Kurzbeschreibung
Erziehung in der Schule ist ein virtuelles Seminar, welches ab dem Wintersemester
2010/2011 am Lehrstuhl für Schulpädagogik der LMU ausgebracht wird. Kernpunkt des Seminars ist ein
narrativer Anker: Das Szenario einer fiktiven bayerischen "Problemschule" als komplexer Fall, welcher
im virtuellen Seminar in verschiedenen Schritten zu bearbeiten ist.
Innerhalb des Falles werden bekannte Erziehungsthematiken anhand einer oder mehrerer konkreter
Szenarien geschildert (z. B. Gewalt an der Schule, Mobbing und Bullying, Disziplinstörungen
im Unterricht, Elternarbeit, Umgang mit Schülern und Eltern, die einen Migrationshintergrund haben).
Dabei werden bei der Fallentwicklung und Aufgabenstellung sowohl die Prävention als auch die Intervention berücksichtigt.
Die Falldarstellung erfolgt dabei multiperspektivisch und multimodal; Neue Informationen werden sukzessive
entlang der gegebenen Problemstellungen präsentiert, gehören jedoch alle zum gleichen Kontext.
Der Grundgedanke ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach und nach in einen sehr komplexen Fall
hineinwachsen. Dabei ergibt sich im Verlauf des virtuellen Seminars eine sehr umfangreiche
netzwerkbasierte Darstellung des Falles. Entlang dieser wachsenden Falldarstellungen
werden in der Regel im zweiwöchigen Rhythmus Problemstellungen gestellt,
die die inhaltliche Ausrichtung des Seminars tragen.
Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Grundschuldidaktik an der
Universität Augsburg (Prof. Dr. Andreas Hartinger) und dem Lehrstuhl für
Schulpädagogik mit Schwerpunkt Hauptschule an der Universität Erlangen-Nürnberg
(Prof. Dr. Thomas Eberle) statt.
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Projektträger
Virtuelle Hochschule Bayern
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Kontakt
Dr. Thomas Lerche
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Basiswissen Unterrichtsgestaltung
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Kurzbeschreibung
Traditionell ist die Gestaltung von Unterricht ein Thema der Allgemeinen Didaktik
oder der Fachdidaktiken. Die Allgemeine Didaktik steht zu Zeit sehr in der Kritik,
weil sie die Anforderungen aus der Praxis nicht erfülle. Die vierbändige Reihe
Basiswissen Unterrichtsgestaltung versteht sich als Standortbestimmung einer
Allgemeinen Didaktik, die sich sowohl zu ihren traditionellen Wurzeln als auch zur
modernen Lehr-Lerntheorie bekennt.
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Der erste Band ist historisch ausgerichtet und soll die wichtigsten Stationen in
der Geschichte der Unterrichtsgestaltung von der Antike bis in die Gegenwart
nachzeichnen.
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Der zweite und dritte Band ist mit dem Titel Unterrichtsgestaltung als Gegenstand
der Wissenschaft umschrieben. Darin sollen theoretische und methodische Zugänge
zur Unterrichtsgestaltung vorgestellt werden. Dabei scheinen uns drei
Perspektiven besonders bedeutsam zu sein: input-, output- und prozessorientierte
Forschung. Den Forschungsmethoden wird kein eigenes Kapitel gewidmet. Stattdessen
sollen methodische Fragen in die einzelnen Beiträge integriert werden.
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Der vierte Band widmet sich der Unterrichtsgestaltung als Gegenstand der Praxis.
Hierbei geht es um die Darstellung der wichtigsten Handlungsanweisungen für
konkrete Unterrichtsituationen aus der Sicht einer Lehrkraft.
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Projektträger
Eigenprojekt
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Kontakt
PD Dr. Klaus Zierer
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Modalitätspräferenzen in computergestützten Lernumgebungen
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Kurzbeschreibung
Ausgehend vom Mehr-Ebenen-Modell der Informationsverarbeitung (Dutke & Schnotz,
2004) wird untersucht, ob die Informationspräsentation in einem vom Lernenden
präferierten Modus (auditiv vs. visuell) die Behaltens- und Verständnisleistung des
Lernenden positiv beeinflusst. Hauck konnte 2005 den Nachweis erbringen, dass
Lernende, die Inhalte im präferierten Modus angeboten bekommen, höhere
Verständnisleistungen aufweisen. Die Studie setzt dieses Ergebnis erstmalig in eine
computerbasierte Lernumgebung um. Dabei wird zunächst die Modalitätspräferenz des
Lernenden gemessen und danach die Inhalte zufallsgestützt auditiv (Vorlesen der
Inhalte) oder visuell (Textbasierte Darstellung der Inhalte) präsentiert. Die
Erhebung der Verständnisleistung erfolgt mit Hilfe eines abschließenden Wissenstests.
Die Auswertung der so resultierenden 2x2 Gruppen (Modalitätspräferenz,
Präsentationsmodus) konnte den Nachweis führen, dass Lernende, die Informationen im
präferierten Modus angeboten bekommen, mehr Fragen im abschließenden Wissenstest
beantworten können. Dieses Ergebnis impliziert alternative Ansatzpunkte für eine
adaptive Gestaltung computerbasierter Lernumgebungen.
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Projektträger
Eigenprojekt in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Empirische Pädagogik (Prof. Dr.
Frank Fischer)
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Kontakt
Dr. Thomas Lerche
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Literatur
Lehmann, R. (2010). Lernstile als Grundlage adaptiver Lernsysteme in der
Softwareschulung. Münster u.a.: Waxmann.
Nistor, N., Lerche, T. & Lehmann, R. (2008). Die lernprozessorientierte
Adaptivität der Lernumgebungen. Zeitschrift für E-Learning, Lernkultur und
Bildungstechnologie, 3 (3), 7-17.
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Kurzbeschreibung
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Welche Skripte von gelungenem und misslungenem Lehren und Lernen haben Eltern,
Schüler und Lehrer?
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Widersprechen diese Skripte Curricula, Theorien der Lehr- Lernforschung, den
Lehrerskripten?
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Kontrastierung mit Schülerskripten (Untersuchung H.J. Apel).
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Könnten die entwickelten Skripte in der Lehrerausbildung eine Rolle spielen?
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Projektträger
Eigenprojekt
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Kontakt
Dr. Wolf-Thorsten Saalfrank
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Literatur
Kiel, E. & Braune, A. (2010). Konzeptualisierung guten und schlechten Unterrichts
von Mädchen und Jungen in der Grundschule. Zeitschrift für Bildungsverwaltung,
26 (1), 37-47.
Saalfrank, W.-T., Braune, A. & Kiel, E. (2009). Der "gute" Lehrer. Zeitschrift
für Bildungsverwaltung, 25 (1), 44-58.
Saalfrank, W.-T., Braune, A. & Kiel, E. (2009). Lernerfahrungen im Fokus
erwachsener Lerner. Erziehungswissenschaft und Beruf, 1, 17-30.
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Kurzbeschreibung
Untersuchung von Quizshowwissen als Ausdruck gelungener kultureller Sozialisation
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Projektträger
Eigenprojekt (mit Prof. Grabowski), finanziert vom Forschungsausschuss der
PH-Heidelberg
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Kontakt
Prof. Dr. Ewald Kiel
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Literatur
Kiel, E., Grabowski, J. & Heidecke, S. (2006). Quizshows: kulturelle Identität
durch sprachliches Wissen. Der Sprachdienst, 50 (1), 13-21.
Kiel, E., Grabowski, J. & Meyer, S. (2005). Quizshowwissen als Bildungsgut?
Zeitschrift für Pädagogik, 51, 311-325.
Panyr, S., Kiel, E., Meyer, S. & Grabowski, J. (2005): Quizshowwissen vor dem
Hintergrund empirischer Bildungsforschung. Verfügbar unter:
http://www.bildungsforschung.org/ Archiv/2005-01/quiz
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