Lehrstuhl für Schulpädagogik
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Was wissen und denken Referendar/innen?

Kurzbeschreibung

Der Eintritt ins Referendariat geht bei den meisten angehenden Lehrer/innen mit einer Vielzahl von Veränderungen, meist auch Schwierigkeiten einher. Bedingt durch die Ausbildungssituation, das Betreuungsverhältnis zu den Mentor/innen und weitere Berufsphasenspezifika an sich finden sich viele in krisenhaften Situationen wieder. Dem Umgang mit krisenhaften Situationen bzw. dem Wissen und Denken von Referendaren gilt das Interesse dieses Projekts. Unter kritischen Ereignissen werden dabei Situationen verstanden, in denen nach Einschätzung des Gesprächspartners dessen Erwartungen und Vorstellungen vom Verhalten des Interaktionspartners divergieren oder sich der Gesprächspartner dieses vor dem Hintergrund seines bisher erlangten theoretischen und praktischen Wissensstandes nicht erklären kann (Thomas, 1999).

Die Erhebung der kritischen Ereignisse bezog sich auf die Bereiche Unterrichten, Erziehen, Beurteilen, Beraten und Innovieren (Standards der KMK, 2004), die im folgenden Projekt ausgewertet werden. Die Auswertung orientiert sich am Verfahren der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2003). Den protokollierten Aussagen der Referendare wurden mit Hilfe des Programms MAXqda Kategorien zugeordnet. Somit wurde theoriegeleitet ein Kategoriensystem aus dem Material heraus entwickelt. Die Kategorien wurden zusammengefasst und die Ergebnisse nach Themen geordnet und analysiert. Eine erste Auswertung fand zum Bereich „Erziehen“ statt. Die anderen Bereiche werden noch folgen.

Projektträger

Eigenprojekt

Kontakt

Prof. Dr. Ewald Kiel • Dr. Wolf-Thorsten Saalfrank • Dr. Eva Steinherr

wolf-thorsten.saalfrank@edu.lmu.de

eva.steinherr@edu.lmu.de

Literatur

  • Kiel, E., Kollmannsberger, M., Saalfrank, W.-T. & Steinherr, E. (im Druck). Leistungsbeurteilung – Die Sicht von Referendaren. Pädagogische Rundschau.
  • Kiel, E., Steinherr, E., Saalfrank, W.-T. & Schramm, S. (2014). Was ist Erziehung? Die Sicht von Referendaren. Pädagogische Rundschau, 3, 289-305.