Lehrstuhl Pädagogik bei Verhaltensstörungen und Autismus einschließlich inklusiver Pädagogik
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Abschlusskonferenz des Sportprojekts


EMPOWERING YOUTH WITH INTELLECTUAL DISABILITIES THROUGH SPORT -SocPORT


Am 10. und 11. November 2022 tagte das Erasmus Sport Projekt "Empowering Youth with Intellectual Disabilities through Sport" an dem acht Projektländer (Serbien, Bosnien-Herzegowina, Slowenien, Bulgarien, Slowakei, Türkei, Griechenland und Deutschland) und neun Organisationen teilgenommen haben und nun in München ihre Länderergebnisse der dreijährigen Projektarbeit vorgestellten.


Die Tagung in den Räumen der LMU wurde von dem Lehrstuhl Pädagogik bei Verhaltensstörungen und Autismus einschließlich inklusiver Pädagogik (Professor Dr. Reinhard Markowetz) organisiert und verantwortet.

socport

 

SocPORT ist ein zukunftsorientiertes, groß angelegtes Projekt, mit dem Ziel, innovative Ansätze zu ermitteln, zu entwickeln, zu erproben und zu bewerten, die das Potenzial haben, sich im Feld der Praxis durchzusetzen um die Systeme der sozialen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in den Projektpartnerländern zu verbessern. Das Projekt unterstützt die Umsetzung der europäischen Sportpolitik, insbesondere des Weißbuchs Sport, der EU-Leitlinien für körperliche Aktivitäten, der Empfehlung des Rates zur Förderung gesundheitsfördernder körperlicher Aktivität (HEPA) und der Europäischen Strategie für Menschen mit Behinderungen 2010-2020.


Das Projekt zielte darauf ab, eine Plattform für internationales Lernen und Austausch zum Thema Inklusion in und durch Sport zu schaffen, um die chancengleiche Beteiligung an Sportangeboten von Kindern und Jugendlichen mit kognitiven Einschränkungen und anderen Behinderungen zu erhöhen, das Selbstvertrauen von behinderten Sportler:innen zu stärken und deren soziale Eingliederung dieser Gruppe zu verbessern.
Im Rahmen der Projekttreffen in dem dreijährigen ERASMUS plus – Projekt ging es um die inhaltliche Auseinandersetzung und Planung von Sportangeboten, die durch Besuche bei lokalen Organisationen praktisch erfahrbar wurden, als auch um die internationale Vernetzung und den interkulturellen Austausch untereinander. In dem letzten Projektjahr haben die kooperierenden Partner zwei Sport Camps in Loutraki/Griechenland und Edirne/Türkei für mehr als 100 Athlet:innen mit und ohne Behinderung organisiert und durchgeführt.


Aus allen Projektmeetings und Aktivitäten sind insgesamt 18 thematisch wertvolle Outputs entstanden, die in alle Projektländer-Sprachen übersetzt wurden und dort verfügbar gemacht werden.
Neben dem Lernen und dem Austausch von Wissen und Erfahrungen über Inklusion in und durch Sportaktivitäten brachte dieses Projekt die Teilnehmende aus vielen geografisch weit voneinander entfernten Orten und mit unterschiedlichem sprachlich-kulturellem Hintergrund zusammen. Damit war es möglich den sinnvollen Austausch zwischen Forschern, Praktiker und Athlet:innen mit und ohne Behinderung umzusetzen und zu fördern. Die Ergebnisse des Projekts haben gezeigt, dass die Internationalisierung eine zentrale Rolle für das Lernen und den Austausch über Inklusion spielt.

Die Internationalisierung kann wesentlich dazu beitragen gemeinsame Werte zu entdecken und ein besseres Verständnis zwischen verschiedenen Menschen und Kulturen zu befördern. Zugleich helfen solche internationale Treffen die Zusammenarbeit zwischen Universitäten und anderen Organisationen bei ihren Internationalisierungsbemühungen zu unterstützen und gleichzeitig die Bildungsqualität und die Humanressourcen durch gegenseitiges Lernen, international-vergleichende Betrachtungen sowie den Austausch bewährter Praktiken zu verbessern und zu synchronisieren, die für eine gleichberechtige gesellschaftliche Teilhabe weit über den Sport hinaus in allen gesellschaftlichen Bereichen hilfreich und auch noch notwendig sind.


Abgerundet wird das Projekt durch eine Buchpublikation, in der die Ergebnisse und Erkenntnisse des Projektes Eingang finden und einer breiten Öffentlichkeit genauso wie der Fachwelt des Sports zugänglich gemacht werden.

 

Stand 17.11.2022


Neu ab dem WS 2022-23 

…das Zusatzlehrprogramm „Pädagogik bei Krankheit“ startet!

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  • mehr über kranke Schüler/-innen erfahren…
  • Krankheiten studieren…
  • Bewusstsein für den pädagogisch wertvollen Umgang entfalten
  • Kompetenzen für die schulische Förderung entwickeln…
  • sich als Lehrer/-in für die anspruchsvolle Arbeit qualifizieren

Die erlebten Belastungen während der nicht enden wollenden CORONA-Pandemie hat zu einem bisweilen dramatischen Anstieg von psychischen Problemen und ernsthaften, psychischen wie somatischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen geführt. Lehrkräfte aller Schulen sind gefordert, für eine Pädagogik bei Krankheit aber nicht hinreichend vorbereitet und ausgebildet.

Bislang kann der Förderschwerpunkt Krankheit als eine eigenständige sonderpädagogische Fachrichtung für das Lehramt bundesweit nicht studiert werden kann.

Explizit ausgewiesene Lehrstühle für Pädagogik bei Krankheit gibt es in Deutschland nicht. Spezifisches Fachwissen wird angehenden Lehrer/-innen in nicht ausreichendem Umfang vermittelt!

Deshalb bieten wir an der Universität München (Prof. Dr. Reinhard Markowetz) in Kooperation mit der Universität Würzburg (Prof. Dr. Sophia Falkenstörfer), der PH Ludwigsburg (Prof. Dr. Stephan Gingelmaier) und der Hochschule für Heilpädagogik in Zürich (Prof. Dr. Dennis Hövel) für Studierende aller Lehrämter ein virtuelles Zusatzlehrprogramm „Pädagogik bei Krankheit“ an, das wir über vier Hochschulen hinweg im deutschsprachigen Raum gemeinsam zu einem Erweiterungsstudium mit anerkanntem Abschluss entwickeln wollen.

Im WS 22/23 finden erstmalig 3 ONLINE-Lehrveranstaltungen im Umfang von 9 ECTS statt, die von Studierenden ALLER Lehrämter besucht werden können.

 

Stand 20.10.2022

Am Montag, 7.11.2022 besteht zwischen 10 und 11h die Möglichkeit zur Einsicht der Klausuren aus Modul 6 und Modul 7.
Die Einsicht findet im Raum 3514 statt.
Bitte melden Sie sich für die Einsicht per E-Mail an (melika.ahmetovic@edu.lmu.de) und bringen Sie Ihren Studien- und Personalausweis mit.

Rückfragen diesbezüglich richten Sie an Melika Ahmetovic (melika.ahmetovic@edu.lmu.de).


Stand: 17.10.2022


Der Lehrstuhl Pädagogik bei Verhaltensstörungen und Autismus einschließlich inklusive Pädagogik auf dem 13. Autism Europe International Congress in Krakau


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Der Autism-Europe-International-Congress ist der wichtigste Autismus-Kongress in Europa, der vor über 40 Jahren ins Leben gerufen wurde.


An jedem Autismus-Europa-Kongress nehmen rund 2000 Teilnehmer*innen aus der ganzen Welt teil. Jede Ausgabe bietet eine Plattform für etwa 100 Redner*innen, einschließlich der Hauptredner*innen. Fast 800 Abstracts werden von den Teilnehmer*innen eingereicht, die hoffen, dass ihre Präsentationen oder Poster während des Kongresses gezeigt werden.

Der 13. Autism-Europe-International-Congress der von 07. - 09. Oktober 2022 in Krakau/Polen stattgefunden hat, führte Fachleute aus der ganzen Welt zusammen, um die Vision für eine internationale und vielfältige Forschung für und mit autistischen Menschen und ihren Familien zu fördern und Austauschmöglichkeiten zu schaffen.

Der Kongress stand unter dem Motto "A Happy Journey through Life“ („Eine glückliche Reise durch das Leben") und sollte deutlich machen, wie wichtig es ist, die Autismusforschung und -praxis aus einer Lebensperspektive zu betrachten, wobei die Förderung des Wohlbefindens aller im Mittelpunkt steht.

Das Kongressprogramm folgte demnach dem Anspruch drei Perspektiven basierend auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Wissenschaft der autistischen Community zu vereinbaren:

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Das Programm bestand aus Hauptvorträgen, ausgewählten Symposien, mündlichen Präsentationen, Posterpräsentationen, Podiumsdiskussionen, Workshops, "Meet the Expert"-Sitzungen und Networking... und vielem mehr.

Lehrstuhl Pädagogik bei Verhaltensstörungen und Autismus einschließlich inklusiver Pädagogik war auch mit zwei Posterpräsentationen (Laura Breitscheidel und Melika Ahmetovic) vertreten.

In der großen Auditorium Hall hörten neben führende Forscher*innen, Autis*innen, Eltern, Pädagog*innen oder Ärzt*innen, insgesamt circa 600 aufmerksam die Symposiumspräsentation zum Thema: „Impact of co-occurring conditions on children with autism and their families during early childhood and beyond“, vorgetragen von Melika Ahmetovic.

Ziel des Vortrags war es über die systemischen Auswirkungen von Autismus zu sensibilisieren und die Wichtigkeit der positiven sozialen Unterstützung zu betonen. Das Publikum reagierte mit großer Resonanz auf den Vortrag!

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Der 13. Autism Europe Kongress ist einzigartig in Bezug auf seine Geschichte (erster Hybrid-Kongress), seinen Umfang (1200 Teilnehmer*innen aus 57 Länder; 600 Experte; 500 Autist*innen und ihren Familien) und die Tatsache, dass er eine Plattform bietet, auf der Forscher*innen, Praktiker*innen, Student*innen, aber vor allem Autist*innen und ihre Familienmitglieder zusammenkommen und diskutieren können.

Unser Besuch dort war ein voller Erfolg! Schön war’s und zum nächsten Mal Autism-Europe!

 

Stand: 10.10.2022

Liebe Studierende,
herzlich willkommen zurück!

Die vorlesungsfreie Zeit geht zu Ende und zusammen mit unseren Studierenden, die sich für das Studium der Sonderpädagogik entschieden haben und sich an der LMU für die Fachrichtung Pädagogik bei Verhaltensstörungen neu eingeschrieben haben, starten wir zusammen in das Wintersemester 2022-23.
Nach mehr als zwei Jahren Pandemie mit vielen Einschränkungen starten wir in Präsenz und hoffen auf den gewohnten und lebendigen Alltag unserer Präsenzuniversität. Das brisante Ansteigen der CORONA-Neuinfektionen gerade hier in München nach der Wiesn, aber auch die prekäre Situation der Strom-, Wasser und Gasversorgung als Folge eines unsäglichen Krieges, könnte uns alle zur Zurückhaltung und Einsparungen zwingen.
Deshalb sollten wir uns darauf einstellen, dass Lehrveranstaltungen, Sprechstunden und Angebote am Lehrstuhl und der Universität im Laufe des Semesters auch wieder ONLINE über unser Videokonferenzsystem ZOOM und Moodle-Kurse stattfinden.
Bleiben wir dennoch hoffnungsvoll, halten die uns anempfohlenen Regeln und CORONA-Maßnahmen ein, zeigen uns gegenüber den vom Krieg betroffenen Menschen solidarisch, engagieren uns für Frieden und an den Lösungen, die es jetzt braucht, um durch schwierige Zeiten zu kommen.
Gehen wir deshalb aufeinander zu, achten aufeinander und bleiben umsichtig, tolerant und zuversichtlich. Bitte kommen Sie mit Ihren Anliegen auf uns zu. In Zeiten des Lehrermangels brauchen wir junge und motivierte Menschen, die pädagogisch wirken, qualitativ hochwertig unterrichten und Schulen neu denken und neu machen können.
Gerade besonders benachteiligte Schülerinnen und Schüler warten schon heute in unseren Schulen auf Sie! Deshalb sind wir alle am Lehrstuhl für Sie uneingeschränkt da, stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung und begleiten Sie sehr gerne durch Ihr Studium!

Univ.-Prof. Dr. Reinhard Markowetz und das gesamte TEAM am Lehrstuhl


Stand: 15.09.2022


Nachholklausuren:

im Modul 6 - Medizinische Grundlagen und interdisziplinäre Aspekte und im Modul 7 - Pädagogisch-therapeutische Interventionen, finden am 12.10.2022 von 16-18h statt.


Stand: 15.09.2022

WICHTIG: Zugang zu unseren virtuellen Lehrveranstaltungen, den digitalen Systemen der LMU und die elektronische Kommunikation mit den Dozent*innen

  • Wenn Sie über das LSF zu den Lehrveranstaltungen angemeldet und zugelassen sind, erhalten Sie über das LSF per E-Mail den LINK und die Zugangsdaten, mit dem Sie dann an den virtuellen Sitzungen teilnehmen können. Aus datenschutzrechtlichen Gründen MÜSSEN Sie dazu aber unbedingt mit Ihrer Campus Kennung angemeldet sein!
  • Um Zugang zu den Lehr-/Lernplattformen (Moodle) und Video-Konferenzsystemen (ZOOM) der LMU zu bekommen und diese vollständig nutzen zu können, müssen Sie sich grundsätzlich immer mit Ihrer campus.lmu.de E-Mail-Adresse und ihrer gültigen Matrikelnummer anmelden.
  • Sollten Sie (noch) nicht über das LSF zu einer Lehrveranstaltung angemeldet und zugelassen sein, aber an dieser dennoch teilnehmen wollen (z.B. um im Rahmen Ihres Erweiterungsstudiums die Veranstaltung besuchen zu können) melden Sie sich bitte per E-Mail bei der Dozentin/dem Dozenten, die/der diese Veranstaltung hält bzw. verantwortet. Bitte verwenden Sie dazu UNBEDINGT und ausschließlich ihre campus.lmu.de E-Mailadresse und geben neben Ihrem Namen auch ihre Matrikelnummer an, damit wir Sie nachträglich für die Veranstaltung zulassen können und Sie auch alle Annehmlichkeiten nutzen können (z.B. Zugriff auf die Folien, Literaturlisten usw.).
  • Bitte geben Sie sich bei der elektronischen Kommunikation mit uns zu erkennen (insbesondere, wenn es um Lehrveranstaltungen und/oder Prüfungen geht)! Bitte benennen Sie Ihr Anliegen, geben immer Ihre Matrikelnummer mit an und schicken Ihre E-Mails an die Dozent*innen ausschließlich mit Ihrer campus.lmu.de E-Mailadresse weg. Aus datenschutzrechtlichen Gründen können Mails von anderen Providern (z.B. gmx.de, web.de, t-online.de, google.com usw.) nicht beantwortet werden, da diese im Spamordner landen oder erst gar nicht ankommen!

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Corona-Virus (SARS-CoV-2):
Ausführlichere und immer wieder aktualisierte Informationen zu den einzelnen Themen finden Sie auf der Homepage der LMU. Bitte informieren Sie sich daher auch weiterhin unter www.lmu.de/covid-19 sowie auf den Seiten unserer Fakultät unter www.fak11.lmu.de und unseres Lehrstuhls hier unter Aktuelles: www.edu.lmu.de/esE


 


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